Wo treffen wir uns morgen? Überall drohen kulturelle Begegnungsorte wegzufallen, sterben Kneipen, verschwinden Angebote. Im ländlichen Raum in Brandenburg ist das noch viel deutlicher zu spüren. Kein Austausch mit anderen, keine Teilhabe an Kultur, das bedeutet Einsamkeit. Und das ist nicht nur ein individuelles Problem, sondern sehr schnell auch ein gesellschaftliches.
Und dort, wo tolle Initiativen entstehen, sind es leidenschaftliche, zupackende und meist ehrenamtlich arbeitende Menschen, die das organisieren. So eine Initiative habe ich im Januar dokumentiert:
Die Crew der Traumschüff Theatergenossenschaft hat in Germendorf bei Oranienburg ihr Stück „Schwankwirtschaft“ von Ann Esswein aufgeführt, ein humorvolles Stück über Kneipensterben, und zusammen mit dem Märkischen Sozialverein und der Volkssolidarität einen Abend des Austauschs und der Begegnung geschaffen.
Im Anschluss hat ein Podium mit Kultur-Akteur*innen und -Politiker*innen darüber diskutiert, wie Begegnungsräume und Kulturangebote in der Region ermöglicht und erhalten werden können.
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Foto: Christiane Wittenbecher